Ängste und Phobien

Ängste und Phobien sind die mit am häufigsten auftretenden psychischen Probleme.

Ob Flugangst, Prüfungsangst, Spinnenphobie, Platzangst...... den Ängsten sind keine Grenzen gesetzt, sie kommen überfallartig, lähmen und blockieren. Immer häufiger tritt die Wespenphobie auf. Panische Angst vor Wespen, manchmal auch generell vor Insekten. Diese Angst führt bei manchen Menschen soweit, dass der Sommer keine Freude bringt und alle Plätze im Freien gemieden werden. Selbst ein Grillfest mit Freunden wird zur Tortur.

Vielleicht haben Sie schon einen Urlaub abgesagt, vor lauter Flugangst. Oder Sie können nicht mehr ins Kino, da Ihnen der Raum zu eng ist? Vielleicht haben Sie vor lauter Prüfungsangst schon Prüfungen in den Sand gesetzt? Hirn leer und Sie konnten die einfachsten Fragen nicht beantworten ? Mit diesen Problemen sind Sie nicht allein. Viele Menschen leiden unter Angst- oder Panikstörungen.

Mit Hilfe der Hypnotherapie kann hier eine gute Lösung gefunden werden. Rufen Sie mich unverbindlich an. Gerne bin ich bei der Lösung behilflich. 

Angst und Furcht - Definitionen

Angst und Furcht sind Emotionen, die bei einer Bedrohung oder bereits einer Vorstellung davon auftreten. Angst ist eine Warn- und Schutzfunktion und treibt Menschen wie Tiere zur Flucht und zur Vermeidung von Situationen an, die Schmerz, Verletzung und Tod zur Folge haben können. Das ständige "Sichern"  verdeutlicht die Erwartung einer Gefahr, ohne dass diese von einem bestimmten Objekt ausgehen muss.

Häufig wird unterschieden zwischen:
Angst als allgemeinem / frei flottierende Angst
Diese Angst ist gegenstandslosem, hat kein konkretes Ziel und mit einem unguten, diffusem Gefühl verbunden, das nicht zu konkreten Handlungen führt oder führen kann. Hierzu zählen die

Generalisierte Angststörung:
Darunter leidet, wer über längere Zeit mit seinen Gedanken in Sorgenschleifen festhält, ständig angespannt ist und die Welt als bedrohlich erlebt, Diese Angststörung bezieht sich nicht auf eine bestimmte Situation.

Panikstörung:
Die Angstattacken überkommen den Betroffenen ohne ersichtlichen Auslöser. Das Herz fängt an zu rasen, Atemnot und/oder Schwindel stellen sich ein. Eine Angstattacke ist nicht vorhersehbar und verschwindet wieder. Häufig bleibt eine sog. Erwartungsangst, die „Angst vor der Angst“einer spezifischen, gegenstandsgerichteten, d.h. auf ein konkretes Objekt oder eine bestimmte Situation bezogenen Furcht,  die zu Verstecken, Flucht oder Angriff verleitet - die Angst kommt "von innen", die Furcht "von der Außenwelt"

Körperliche Symptome der Angst:

  • Anstieg des Blutdrucks
  • Herzklopfen
  • schnelle Atmung bis hin zur Atemnot
  • trockener Mund
  • veränderte Mimik
  • Blässe oder Erröten
  • Schwitzen
  • Zittern, Schwäche, Schwindelgefühl
  • Durchfall
  • Harndrang 
  • Übelkeit
  • sowie eventuell auch Wahrnehmungsstörungen oder Ohnmacht 

Ebenfalls kann es zur sog. Schreckstarre kommen (wie gelähmt vor Angst).  Diese Symptome werden ausgelöst durch das vegetative Nervensystem

 Phobien

Phobien sind konkrete Ängste, die bei Auftreten eines Reizes ausgelöst werden. Auslöser sind Menschen, Tiere, Situationen etc. Der Betroffene kämpft mit Herzrasen, ist oft kurzatmig, bekommt Schweißausbrüche und Bauchschmerzen. Da die angstauslösenden Situationen vermieden werden, kommt es oft zu sozialem Rückzug; der Mensch verliert ein Stück Lebensqualität. Versäumt ein Rockkonzert, weil es zu viele Menschen hat, geht nicht mit in Urlaub, weil der Gedanken ans Fliegen schon Übelkeit bereitet, Kino undenkbar .- zu eng, zu dunkel, zu viele Menschen, Zahnarztbesuch unmöglich, Spritzen undenkbar.

Bei den Phobien unterscheidet man in einfache und komplexe Formen.
Die komplexe, d.h. die erlernte Phobie ist mit einer negativen Erfahrung verbunden. Diese Erfahrung passieren oft im frühkindlichen Alter, die Person hat keine Erinnerung daran. Diese Phobien können in einer Trance sehr gut behandelt werden. Ebenso kann eine Phobie als Abwehrmechanismus für ein ganz anderes Problem auftreten. Auch in diesem Fall gibt es gute hypnotherapeutische Möglichkeiten der Problemlösung.

 Und hier noch eine Aufzählung der häufigsten  Phobien. Vielleicht ist Ihre Phobie dabei?

  • Arachnophobie: Angst vor Spinnen. Die Hälfte aller Frauen und 10 Prozent aller Männer haben in gewissen Graden Angst vor Spinnen.
  • Acarophobe: Furcht vor Insekten
  • Soziale Phobie: Angst, in sozialen Situationen negativ bewertet zu werden (nähere Information unten)
  • Aerophobie: Angst zu fliegen.
  • Agoraphobie: Angst vor allen Orten oder Situationen, in denen Flucht nicht möglich oder schwierig ist.
  • Claustrophobie: Angst vor engen Räumen.
  • Acrophobie: Angst vor Höhen.
  • Carcinophobie: Angst vor Krebs.
  • Necrophobie: Angst vor dem Tod oder vor toten Dingen 

Soziale Phobie

Die Soziale Phobie oder "krankhafte Schüchternheit" ist eine Situationsangst. Sie bezieht sich vor allem auf Handlungen unter Beobachtung von anderen Menschen, die nicht nur beobachten sondern evtl. auch kritisieren könnten  Die Angst, sich zu blamieren.  Soziale Phobien beginnen meist in Kindheit und Pubertät, wo sie in bestimmtem Rahmen noch als normal gelten.

Die Diagnose soziale Phobie wird erst gestellt, wenn ungewöhnlich starke Ängste zu einem verhängnisvollen Vermeidungsverhalten in entsprechenden Situationen führen. Oft führt die soziale Phobie zu Rückzug, Leistungseinbruch und Isolationsgefahr.  Sie beginnt mit  Einschränkungen der persönlichen Lebensführung, der Lebensqualität,  verminderte Beziehungen und Aktivitäten, reduzierter  Arbeitsleistung bis hin zu ernsten seelischen, psychosozialen und schließlich sogar psychosomatischen und rein körperlichen Folgestörungen. Frauen scheinen häufiger betroffen.

Haben Sie sich irgendwo erkannt? Ist ihre Problematik dabei? Dann nehmen Sie mit mir Kontakt auf, Zusammen finden wir eine Lösung.