Tinnitus

Es pfeift in Ihrem Ohr, es brummt, summt oder hämmert? Seit einigen Tagen erst, seit einigen Wochen, vielleicht auch schon seit Jahren? Sie haben schon viel probiert und nichts hat geholfen? Es brummt weiter, pfeift oder summt? Dann sind Sie nicht allein, denn Sie gehören zu den ca. 3 Millionen Deutschen, die mit Tinnitus Bekanntschaft gemacht haben. Vielleicht ist Tinnitus schon ein jahrelanger Begleiter.

Tinnitus – wovon sprechen wir denn?
Grundsätzlich wird bei der Diagnose von zwei verschiedenen Arten des Tinnitus gesprochen. Es gibt den subjektiven und den objektiven Tinnitus.
Ein Tinnitus, der von einer tatsächlich vorhandenen Schallquelle im Körper ausgeht 
(z.B.  Blutrauschen im Ohr)  = objektiver Tinnitus.
Ist keine Schallquelle im Körper als Ursache feststellbar, dann spricht man von einem subjektiver Tinnitus

Bei den meisten Betroffenen (mehr als 95%) leiden unter einem subjektiven Tinnitus.
Ein objektiver Tinnitus kommt sehr selten vor. Um welche Art von Tinnitus es sich handelt, stellt der HNO-Arzt/In fest. 

Was sind die mögliche Ursachen für einen objektiver Tinnitus

  • Hämangiome (Blutschwämme)
  • Gefäßmissbildungen
  • Gaumensegelnystagmus
  • Tubenfunktionsstörungen
  • Veränderung im Blutstrom der Halsvenen
  • Tumore im Mittelohr

Was sind die mögliche Ursachen eines subjektiven Tinnitus

  • Hörsturz
  • Altersschwerhörigkeit
  • Schalltrauma (Lärmtrauma, Knalltrauma, Explosionstrauma)
  • Fremdkörper im Gehörgang
  • Entzündungen des Ohrs
  • Virale und bakterielle Infekte
  • Akustikusneurinom
  • Morbus Ménière
  • Otosklerose
  • chronische Mittelohrentzündung
  • Herz-Kreislauf-Krankheiten
  • Erkrankung des zentralen Nervensystems
  • Dekompressionskrankheit
  • Stoffwechsel- und Nierenkrankheiten
  • Endolymphschwankungen
  • Autoimmunerkrankungen des Innenohrs
  • Funktionelle Störungen des Kiefergelenks oder der Halswirbelsäule
  • Muskuläre Ursachen

Die Neuro-Forschung hat festgestellt, dass die Wahrnehmung des Geräusches durch abnormale Aktivität von Nervenzellen im Gehirn entsteht und nicht im Ohr. Also, es rauscht oder piepst oder summt im Ohr, das Signal kommt jedoch vom Gehirn. werden  Lange ging die Wissenschaft davon aus, dass subjektiver Tinnitus im Innenohr entsteht. Leider war diese Annahme falsch, da der Ton auch wenn der Hörnerv durchtrennt war, noch blieb. 

Entstehung Tinnitus
Wie entsteht ein Tinnitus? Auch hier gibt es im Netz vieles zu lesen, hier eine kurze Zusammenfassung

Grundsätzlich ist in den auditorischen Netzwerken des Gehirns die gesunde Balance zwischen hemmenden und erregenden Prozessen gestört: Es kommt in den beteiligten Hirnzentren zu einer gesteigerten Aktivierung und zu synchronisiertem Feuern der Nervenzellen, ohne dass eine tatsächliche Schallquelle vorhanden ist.Um welchen Tinnitus es sich genau handelt (subjektiv oder objektiv), wird vom HNO-Arzt festgestellt.

Das hört sich ähnlich an wie Phantomschmerzen, oder? Es tut was weh, das gar nicht mehr vorhanden ist. Im Gehirn entsteht eine abnormale neuronale Aktivität, obwohl kein entsprechender Reiz als Auslöser vorliegt.

Worum geht es also bei der Tinnitus-Therapie?
Einzig und allein um die Reaktivierung fehlender oder falsch laufender Gehirnströme / Empfinden. Oder in fachdeutsch: Reaktivierung der neuronalen Verknüpfungen. 

Welche Folgen hat ein Tinnitus fürdie betroffene Person?
Die emotionale Bewertung eines Ohrgeräusches spielt für die Betroffenen eine große Rolle. Es ist bestimmt auch Ihnen bekannt, dass Stress, Sorgen, Anspannung und Unruhe oder auch Ängste die Entstehung von Tinnitus begünstigen oder die Wahrnehmung der Geräusche verstärken.
Gesundheitliche Auswirkungen wie Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen und depressive Symptome sind häufige Begleiter eines Tinnitus. Sozialer Rückzug oft die Folge (wer nimmt schon am Gespräch teil, wenn er nichts hört) .

Da Tinnitus zu den „unsichtbaren Leiden“, ähnlich wie Migräne gehört, ist es für die Betroffenen schwer, Verständnis für die Belastung zu finden („denke doch einfach an etwas Schönes“– eine gutgemeinte und doch schwer umzusetzende Empfehlung)

Tinnitus-Patienten berichten häufig, dass Sie beim ersten Auftreten der Ohrgeräusche psychisch sehr belastet waren.Dauerstress, berufliche Überforderung, Burnout, Beziehungskrise, Sinnfragen, Stress am Arbeitsplatz, Mobbing usw. begünstigen einen Tinnitus. Stehen Sie weiterhin unter starker Anspannung, so empfinden Sie die Belastung durch den Tinnitus auch stärker („wenn ich weiß, morgen habe ich ein Meeting mit meinem Chef, dann pfeift es mehr“).

Das waren nun allgemeine Informationen zum Thema Tinnitus, die Sie im Netz tausendfach nachlesen können. Sind Sie an einer Tinnitus-Therapie interessiert? Dann lesen Sie weiter. 

Wie kann nun die moderne Hypnosetherapie bei Tinnitus helfen?

Ich biete die Tinnitus-Therapie in 6 Sitzungen an. Beginnend mit einer gründlichen Anamnese, geht es dann um 

  • Aktivierung der gestörten / fehlgeleiteten Nervenbahnen
  • Entspannungsübungen
  • Selbsthypnose
  • Tiefenhypnose
  • Stressbewältigung
  • Blockadenlösung

Die 6. Sitzung ist eine abschließende Nachbesprechung über den Verlauf und das Resultat. Sitzungsdauer jeweils zwischen 60 und 90 Minuten. Sie können jede Sitzung einzeln buchen oder auch ein Gesamtpaket von 5 Sitzungen plus Nachbesprechung zum Preis von 450€.  
Wie Sie sich entscheiden, bleibt Ihnen überlassen. 

Tinnitus hat viele verschiedene Ursachen und so gibt es diverse Möglichkeiten, die Entstehung und Lagerung eines Tinnitus zu beeinflussen. Ich wende fünf verschiedene Methoden an, mit denen alle bekannte Möglichkeiten abgedeckt werden. Wichtig zu wissen ist, dass es keine Garantie auf Heilung gibt. Die von mir angebotenen Möglichkeiten sind eine Chance auf eine Verbesserung

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann freue ich mich auf Ihren Anruf unter 0170-1939390 oder Sie benutzen das Kontaktformular